Die Schweiz macht Tempo beim emissionsfreien Arbeiten auf Hof und Baustelle. Die Stiftung KliK zahlt für jeden elektrisch betriebenen Hoflader und für ausgewählte E-Baufahrzeuge einen Förderbeitrag, der die Investitionsmehrkosten gegenüber einem Diesel-Pendant teilweise oder sogar fast vollständig ausgleicht. Wer jetzt plant, profitiert gleich doppelt: günstige Anschaffung, stark reduzierte Betriebskosten über 10 bis 15 Jahre Nutzungsdauer.
Dieser Beitrag zeigt, wie das Programm funktioniert, welche Beträge realistisch sind, was Landwirte und Bauunternehmer konkret tun müssen, um die Förderung zu erhalten, und wie sich die Zuschüsse mit MONA-Produkten optimal nutzen lassen.
Warum fördert die Schweiz E-Hoflader und E-Baumaschinen?
Die Stiftung KliK erfüllt im Auftrag der Schweizer Mineralölgesellschaften deren gesetzliche Pflicht, einen Teil der CO₂-Emissionen aus fossilen Treibstoffen zu kompensieren. Ein besonders wirksamer Hebel ist der Ersatz dieselbetriebener Arbeitsmaschinen durch batterieelektrische Varianten. Jeder E-Hoflader, jeder E-Bagger und jeder elektrische Radlader spart über die Nutzungsdauer mehrere Tonnen CO₂ ein, genau diese Einsparung vergütet KliK in klar kalkulierbarer Höhe.
Hinter der Förderung steht also kein kurzfristiges Strohfeuer, sondern ein langfristig angelegtes Instrument mit gesetzlicher Grundlage, das bis Ende 2030 läuft.
Die KliK-Förderung im Überblick
Für landwirtschaftliche Betriebe ist das Programm E-Hoflader das zentrale Instrument. Es unterstützt die Anschaffung batterieelektrisch betriebener Hoflader und besteht aus zwei Komponenten:
1. Einmaliger Investitionsbeitrag Beim Kauf wird die erwartete CO₂-Einsparung der ersten fünf Betriebsjahre vorfinanziert. Der Beitrag richtet sich nach Motorleistung und Betriebsgewicht der Maschine. Pro reduzierte Tonne CO₂ zahlt KliK pauschal CHF 200.
2. Jährlicher Betriebsbeitrag Nach den ersten fünf Jahren folgt ein laufender Beitrag, solange die Maschine im Einsatz ist. Auch er wird mit CHF 200 pro tatsächlich eingesparter Tonne CO₂ berechnet.
Wie hoch der Beitrag im Einzelfall ausfällt, hängt von der Maschine ab. Als Orientierung: Für einen E-Hoflader mit rund 20 kW Leistung und zwei Tonnen Betriebsgewicht liegt der einmalige Investitionsbeitrag bei ca. CHF 7'000, davon sind typischerweise CHF 5'000 vorfinanziert. Bei grösseren Maschinen wächst der Förderbetrag entsprechend mit.
Die Gesamtförderung deckt je nach Modell bis zu 85 % der Investitionsmehrkosten gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Hoflader, ein Hebel, der die Wirtschaftlichkeitsrechnung für viele Betriebe komplett dreht.
Wichtig: Reihenfolge einhalten, sonst verfällt die Förderung
Eine Regel sollten alle Interessenten kennen: Die Anmeldung bei KliK muss ZWINGEND vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgen.
Wer erst den Hoflader bestellt und danach die Förderung beantragt, geht leer aus. Der Ablauf ist aber übersichtlich:
- Maschine auswählen, z. B. einen passenden MONA-Hoflader.
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Online-Anmeldung über das KliK-Portal unter
hoflader.klik.ch. - Rechtsgültiges Anmeldeformular unterschreiben und einreichen.
- Kaufvertrag unterzeichnen, Hoflader beziehen, in Betrieb nehmen.
- Nachweis einreichen, Förderbeitrag auszahlen lassen.
Ein digitaler Beitragsrechner (hoflader.klik.ch/beitragsrechner) zeigt vorab, mit welcher Summe zu rechnen ist, das erleichtert die Investitionsentscheidung enorm.
E-Baufahrzeuge: Das zweite Förderprogramm
Parallel zum Programm E-Hoflader gibt es das Programm E-Baufahrzeuge. Es fördert den Einsatz von:
- elektrischen Baggern (batterie- oder kabelbetrieben)
- batterieelektrischen Ladern und Hofladern im gewerblichen Baubetrieb
- batterieelektrischen Dumpern bis 40 Tonnen
Auch hier beträgt der Förderansatz CHF 200 pro reduzierte Tonne CO₂, und auch hier gilt die Logik: Investitionsbeitrag plus Betriebsbeitrag, kombiniert mit einer Laufzeit bis 2030.
Die Anmeldefrist für das Programm E-Baufahrzeuge wurde zuletzt angepasst. Wer in diesem Segment investieren möchte, sollte deshalb direkt mit der Stiftung KliK oder mit MONA Motors Kontakt aufnehmen, um den aktuellen Stand und mögliche Nachfolgeprogramme zu prüfen. Die Richtung ist eindeutig: Die Schweiz hat bereits drei Pilot-E-Baustellen in Zürich, Basel und Luzern gestartet, elektrische Baumaschinen sind damit nicht mehr Nische, sondern wachsender Standard.
Welche MONA-Maschine passt zu welchem Betrieb?
MONA Motors bietet vier batterieelektrische Hoflader-Baureihen an, die alle für das KliK-Förderprogramm qualifiziert sind. Die Auswahl hängt von Betriebsgrösse und Arbeitsprofil ab:
MONA Lunar, kompakter Einstiegs-Lader für kleine Höfe, Pferdehaltung und Gewerbe. Wendig, leise, ideal für enge Stallgassen und Innenarbeit. Breite kann auf unter 1 Meter konfiguriert werden, dadurch besonders wendig.
MONA Terra, der Allrounder für den typischen Schweizer Familienbetrieb. Hebt Silageballen, Mistcontainer und Futtermischer zuverlässig. 22 kWh LiFePO4 Batterie für einen vollen Arbeitstag, einfache Nachladung per Wallbox mit 11 kW.
MONA Solara, der Profi-Lader für grössere Milchviehbetriebe, Mutterkuhhaltung und anspruchsvolle Gewerbeanwendungen. Bis 1,5 Tonnen Hubkraft, längere Einsatzzeiten, professionelles Anbaugeräte-Ökosystem mit EURO-Aufnahme.
MONA Nova, der Teleskoplader mit 6 Metern Hubhöhe für Grossbetriebe, Biogas-Anlagen und Recyclinghöfe. Silohöhen und Ladespiele, die bisher nur Dieselradladern vorbehalten waren, jetzt elektrisch und praktisch wartungsfrei.
Je höher Leistung und Betriebsgewicht, desto höher in der Regel auch der KliK-Förderbeitrag, weil die eingesparte Dieselmenge grösser ausfällt.
Förderung intelligent kombinieren
Die KliK-Förderung lässt sich in der Schweiz mit weiteren Instrumenten stapeln und so der Hebel nochmals vergrössern:
- Kantonale Förderprogramme für Ladeinfrastruktur (z. B. Kanton Zürich) für Wallboxen und Lastmanagement.
- Pronovo / Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen, der Solarstrom, der später den Hoflader antreibt.
- AgroCleanTech-Beratung als Energieberatungsagentur der Schweizer Landwirtschaft für die technische Gesamtplanung.
- Steuerliche Abschreibung der Investition über die betriebsübliche Nutzungsdauer.
Erst in dieser Kombination wird aus einer förderfähigen Einzelmaschine ein energetisch und wirtschaftlich optimiertes System. Genau hier unterstützen MONA Motors und Partner bei der Gesamtplanung.
Häufige Fragen (FAQ)
Gilt die Förderung auch für Mietmaschinen? Das Programm E-Baufahrzeuge unterstützt explizit auch die Vermietung batterieelektrischer Baumaschinen durch Händler und Bauführende. Für E-Hoflader gilt primär der Kauf.
Wie lange läuft das Programm? Die KliK-Verträge haben eine Laufzeit bis Ende 2030. Wer heute investiert, sichert sich langfristig den Investitions- und den jährlichen Betriebsbeitrag.
Muss der Betrieb den Antrag selbst stellen? Ja, der Betreiber bzw. Eigentümer der Maschine ist Antragsteller. MONA Motors und Vertriebspartner unterstützen aber aktiv bei der Zusammenstellung der Unterlagen und bei der Antragstellung.
Was zählt als Nachweis der CO₂-Einsparung? Nach der Inbetriebnahme wird die tatsächliche Nutzung dokumentiert, z. B. über Betriebsstunden und geladene Energiemenge. Auf dieser Basis wird der jährliche Betriebsbeitrag ausbezahlt.
Kann ich den Förderbeitrag mit PV-Förderungen kombinieren? Ja. Der KliK-Beitrag bezieht sich ausschliesslich auf die Maschine, nicht auf die Stromerzeugung. PV-Förderungen (z. B. Einmalvergütung) laufen davon unabhängig.
Jetzt den nächsten Schritt machen
Die Kombination aus KliK-Förderung, günstigem Eigenstrom und robuster Elektrotechnik macht den Einstieg in elektrische Arbeitsmaschinen gerade jetzt besonders wirtschaftlich. Wer die Anmeldung rechtzeitig einreicht, sichert sich Beiträge in vier- bis fünfstelliger Höhe und senkt gleichzeitig die laufenden Treibstoff- und Wartungskosten über ein ganzes Jahrzehnt.
MONA Motors begleitet Sie von der Maschinenauswahl über die KliK-Antragstellung bis zur Auslegung von PV und Speicher. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch und lassen Sie sich ausrechnen, welcher Hoflader zu Ihrem Betrieb passt und welche Förderhöhe Sie konkret erwarten dürfen.
Hinweis: Die genannten Förderbeträge sind Richtwerte auf Basis der öffentlich kommunizierten Konditionen der Stiftung KliK. Der konkrete Beitrag hängt von Maschinenspezifikation, Einsatzprofil und Programmbedingungen zum Zeitpunkt der Anmeldung ab. Massgeblich sind die Angaben von KliK unter klik.ch bzw. hoflader.klik.ch.